WORKS   TEXTS   CV   CONTACT
 
     
 
 
Video
La Stânga (Going Left)
Video, 31:09 min: 2008
 
„Sadly he remembers also how he, along with the writer Gheorge Ciprian, after a night of heavy drining, took an open cabe and ordered the driver to turn to the left, always to the left, until the driver, dressed in shimmering velvet and silk red cords, became furious.“

Tom Sandquist about the absurdist writer Urmuz in his book „DADA East“ I proposed to repeat Urmuz’ action: I would take taxis with a friend and tell the driver to turn to the left, always to the left. I filmed this and made a video lecture out of the footage.
 
 
La Stânga (Nach links)
Video, 31:09 min. Aufenthaltsstipendium ArtistNe(s)t, Sinaia, Rumänien: 2008
„Sadly he remembers also how he, along with the writer Gheorge Ciprian, after a night of heavy drining, took an open cabe and ordered the driver to turn to the left, always to the left, until the driver, dressed in shimmering velvet and silk red cords, became furious.“

Tom Sandquist in seinem Buch „DADA East“ über den absurden rumänischen Schriftsteller Urmuz.
Mein Projektvorschlag bestand darin, dass ich Urmuz Handlung wiederholen wollte: ich würde Taxis nehmen und den Fahrer anweisen, immer nur links abzubiegen. Mich faszinierte daran, dass eine Handlung mit System und Logik sich verselbständigt und dadurch absurd wird. Die Art und Weise, wie die Taxifahrer mit dieser Situation umgehen, in der die normale Realität subtil außer Kraft gesetzt und durch eine neue Logik ersetzt wird, war ebenso interessant, wie vor Ort entwickelte Versuche, das System des Linksabbiegens auf andere Weise einzusetzen, z.B. mit dem Fahrrad, oder es auf die Geographie des Ortes anzuwenden. Das Video ist im Format eines Künstlergesprächs geschnitten, in dem ich die interessanten Teile des Materials und die Ergebnisse des Projekts präsentiere.
Top
 
Video
Die Revue vom Ende der Welt (Apocalyptic Cabaret)
Video, 18:37min, 2009
 
 
 
 
Die Revue vom Ende der Welt
Video, 18:37min, 2009
Entstanden im Rahmen des Aufenthaltsstipendiums bei PACT Zollverein, Essen, mit TänzerInnen der Folkwangschule Essen

Choreographie: Fang-Yu Shen

Für diese Arbeit habe ich verschiedene Charaktere geschaffen, die für mich zeitgenössische ‘Typen’ darstellen. Jede dieser Figuren ist so mit sich selbst und ihren jeweiligen Obsessionen beschäftigt, dass sie immer nur um sich selbst kreist. Ein Austausch zwischen den Charakteren findet nicht statt, jede(r) Einzelne ist alleine auf der Bühne. Zwischen den einzelnen Charakteren ist immer wieder Kassandra zu sehen, die mit einem Polizeilicht auf dem Kopf vor dem Ende warnt, aber nicht wahrgenommen wird.Alle TänzerInnen agieren vor einer Rückprojektion, ausgestattet mit nur wenigen, haus-gemachten Requisiten. Angelehnt an archetypische Theatertraditionen wie Pantomime, Buleske und die Revue, ist das Ganze ein Spektakel vom Ende, in dem jeder
Top
 
Video
A Gorilla wants to be King Kong
Video, 1:37min: 2007
 
A gorilla is bored of his normal life and for once would like to be King Kong and experience the drama and the immediate sense of danger. Inspired by the ‘Making Of’ of the Hollywood film he imitates the pivotal scene on the Empire State Building, making his own blue screen and using sounds from a special effects CD. The borderline between reality and fiction is blurred as the generic story inexorably heads towards its compulsory finish..
 
 
Der Gorilla, der King Kong sein wollte
Video, 1:37min: 2007
Ein gelangweilter Gorilla schaut das “Making of King Kong” und möchte selber King Kong sein. Mit blauer Farbe malt er sich seinen eigenen Blue Screen und spielt davor die zentrale Szene des Filmes nach. Den Ton liefern Sound FX Cds. Aber das Ende ist vorgegeben in einem so bekannten Filmplot...
Top
 
Video
The Lady of the Castle
Video, 8:37min: 2006
 
Text: Angela Carter
 
 
 
Top
 
Video
Beyond the Cities
Video: Webcam, 16:03min: 2008
 
In 2008 I went to Portugal to do a site-specific project on the romantic notion and hope of escaping a global disaster by taking refuge in the countryside. I chose a remote caved in goat corrall near a river as my new home. I started off by filming the construction of a shelter, Reality TV-style. However, with time my recordings became fictional and increasingly I began to be part of the shelter and this new world in which I was one of very few survivors after a global disaster.

Documentary footage of my rather prepostorous attempts to survive are combined with very aesthetic images of a surreal world created experimentally with two different webcams. Together they create a film pending between a serious realism and ludicrous absurdity.
 

Im Jahr 2008 ging in nach Portugal, um dort ein ortspezifisches Projekt zu machen, dass sich mit der romantischen Hoffnung auseinandersetzt, einer globalen Katatstrophe zu entkommen, indem man in der abgelegenen Natur Zuflucht sucht. Dort wählte meinen Ort: einen abgelegenen, zerfallen Ziegenstall nahe eines Flusses. Zunächst filmte ich nur die Bauarbeiten meines Unterschlupfes, im Stil des Reality TV. Mit der Zeit aber wurden meine Aufnahmen immer fiktiver und ich begann mich mehr und mehr in diese neue Hüttenwelt, in der ich eine der wenigen Überlebenden einer globalen Katastrophe war, hineinzuversetzen.

Dokumentarische Aufnahmen meiner eher unbedarften Versuche, mein Überleben zu sichern, und ästhetische Bilder einer irrealen Welt, die durch das Verwenden zweier verschiedener Webcams entstanden, erzeugen zusammen einen Film, der zwischen Ernsthaftigkeit und Absurdität hin- und her schwingt.

 
Top